BL10115K Der Weg der Sinti und Roma - Wie Vorurteile, Bilder und Ressentiments einen Völkermord möglich machen können

Beginn Mi., 15.01.2020, 17:30 - 19:45 Uhr
Kursgebühr 17,10 €
Dauer 3 Termine
Kursleitung Dr. Udo Engbring-Romang

Am 27. Januar 1945 – vor 75 Jahren – wurde das Vernichtungslager Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit. In diesem Lager waren rund eine Millionen Menschen ermordet worden.
Darunter waren auch rund 18.000 Sinti und Roma, die zuvor in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, in der Tschechoslowakei beheimatet waren. Die Ausgrenzungspolitik gegenüber den Menschen der seit über 600 Jahren hier lebenden Minderheiten fand damit einen Tiefpunkt. Vorurteile und Ressentiments begünstigten in hohem Maße den Völkermord, der erst 1982 von der Bundesrepublik gegenüber den Überlebenden als solcher anerkannt wurde.
Die Geschichte der Ausgrenzungen und Verfolgungen über die Jahrhunderte wie auch Aspekte der eher unbekannten Beiträge werden angesprochen und dargestellt.

Lit.:
Karola Fings, Sinti und Roma, München 2016
Udo Engbring-Romang; Der Weg der Sinti und Roma, Marburg 2018




Kursort

Kursraum 208

Unterm Heilig Kreuz 1
36037 Fulda

Termine

Datum
15.01.2020
Uhrzeit
17:30 - 19:45 Uhr
Ort
Unterm Heilig Kreuz 1, vhs-Haus, Kanzlerpalais, Kursraum 208
Datum
22.01.2020
Uhrzeit
17:30 - 19:45 Uhr
Ort
Unterm Heilig Kreuz 1, vhs-Haus, Kanzlerpalais, Kursraum 208
Datum
29.01.2020
Uhrzeit
17:30 - 19:45 Uhr
Ort
Unterm Heilig Kreuz 1, vhs-Haus, Kanzlerpalais, Kursraum 208